Der Moment, der alles veränderte

Es war ein ganz normaler Tag in einem medizinischen Versorgungszentrum. Ich saß als Hygienebeauftragter in einer Besprechung mit Ärzten und Praxismanagern, und das Thema war – wie so oft – die Reinigung. Die Stimmung war frustriert. „Die Reinigungsfirma macht ihre Arbeit, aber es fehlt einfach das Verständnis für unsere Anforderungen", sagte einer der leitenden Ärzte. „Wir haben einen Hygieneplan, aber ich habe das Gefühl, der wird nur abgehakt, nicht wirklich verstanden."

Ich nickte. Denn ich kannte dieses Problem aus unzähligen Begehungen, Audits und Gesprächen. Immer wieder sah ich Behandlungsräume, die zwar „sauber" aussahen, aber nicht nach RKI-Vorgaben desinfiziert waren. Ich sah Wartebereiche, in denen dasselbe Tuch für Tische und Türklinken verwendet wurde – Kreuzkontamination inklusive. Ich sah Kitas, in denen mit aggressiven Chemikalien gearbeitet wurde, obwohl Kinder täglich auf diesen Böden spielten.

Und immer wieder dachte ich: „Alter, sieht das hier dreckig aus." Nicht, weil die Reinigungskräfte schlecht arbeiteten. Sondern weil ihnen niemand beigebracht hatte, warum Hygiene im Gesundheitswesen und in der Kinderbetreuung anders funktioniert als im Büro oder zu Hause.

In diesem Moment wurde mir klar: Es braucht eine Reinigungsfirma, die Hygiene nicht nur ausführt, sondern versteht.

Die Marktlücke, die Leben gefährdet

Mein Name ist Haidar Al-Yasseri, und ich habe die letzten Jahre meines Berufslebens im Gesundheitswesen verbracht. Mein Alltag besteht aus RKI-Richtlinien, Desinfektionsmittelplänen, Infektionsprävention und der Überwachung hygienischer Standards in sensiblen Bereichen.

Durch diese Arbeit hatte ich engen Kontakt zu Ärzten, Praxismanagern, MVZ-Leitungen – und auch zu Reinigungsdienstleistern. Und dabei fiel mir immer wieder dasselbe auf: Es gibt eine riesige Lücke zwischen dem, was Hygienepläne vorsehen, und dem, was tatsächlich umgesetzt wird.

Nicht aus Böswilligkeit. Nicht aus Faulheit. Sondern aus fehlendem Fachwissen.

Viele Reinigungsfirmen arbeiten nach dem Prinzip: „Sauber ist sauber." Aber im Gesundheitswesen und in Kitas reicht das nicht. Hier geht es nicht um Ästhetik. Hier geht es um Infektionsprävention, Patientensicherheit und den Schutz von Kindern. Hier kann ein falsch verwendetes Reinigungstuch im schlimmsten Fall zu Krankenhauskeimen, Norovirus-Ausbrüchen oder anderen schwerwiegenden Infektionen führen.

Ich sah Praxen, die händeringend nach einer Reinigungsfirma suchten, die ihre hygienischen Anforderungen versteht. Ich sah Kitas, die sich Sorgen machten, ob die verwendeten Reinigungsmittel überhaupt kindersicher waren. Und ich sah Hygienepläne, die penibel ausgearbeitet waren – aber in der Praxis nie wirklich umgesetzt wurden.

Da war sie: Die Marktlücke. Und 2025 gründete ich Purus Gebäudereinigung.

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